Zum Content springen Zur Navigation springen

Achtung!

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte updaten Sie ihren Browser um die Usability zu verbessern.
Märchenhafte Unterkünfte finden
Wann
Pfeil rechts
Gäste 2 Personen
Erwachsene
Kinder
confirm
Veranstaltungen finden

NSG Rudolfshagen

Waldameisen haben es schwer - Lebensraum im Naturschutzgebiet Rudolfshagen hat sich stark verändert

Lage und Besonderheiten
Das Gebiet liegt als geschlossenes Waldstück (überwiegend Fichten) mitten in der Feldflur zwischen Höringhausen und Ober-Waroldern. Große Bereiche wurden bis ins späte Mittelalter landwirtschaftlich genutzt. Die Althölzer sind 70 bis 100 Jahre alt.

Erstmals wurde mit dem Rudolfshagen ein Naturschutzgebiet allein wegen eines bedeutenden Insektenvorkommens unter Naturschutz gestellt. Hier befindet sich eines der größten Vorkommen der Kleinen Roten Waldameise (Formica polyctena) in Mitteleuropa. Im Jahr 1977 ergab eine Zählung des Höringhäusers Friedrich Sauer eine Zahl von 251 besiedelten und 96 verlassenen Ameisen-Nestern. Das größte Nest hatte eine Höhe von 2,4 Metern und einen Bodenumfang von 16,5 Metern. Friedrich Sauer initiierte auch die Ausweisung dieses Gebietes als NSG.

Das außergewöhnliche Ameisenvorkommen existiert seit dem zweiten Weltkrieg. Seine Entstehung wurde anscheinend durch zahlreiche Grenzlinien (Wege und Bestandsränder) begünstigt, da die perlenkettenartige Anordnung der Hügel im Zentrum des Gebietes diesen Rändern folgt. Bei einer 2002 durchgeführten Kartierung von Teilflächen des Gebietes konnte kein Rückgang des Bestandes gegenüber früheren Kartierungen festgestellt werden. Mit den natürlichen und nutzungsbedingten Waldstrukturänderungen im Nadelholz werden sich allerdings auch die Lebensbedingungen für die Waldameisen ändern.

Besucherhinweise:
Man folgt der Straße von Höringhausen in Richtung Ober-Waroldern. Nach einem Kilometer vom Ortsrand aus gelangt man zu der südlichen Waldecke des NSG auf der rechten Straßenseite. Hier befindet sich ein kleiner Parkplatz mit einer Info-Tafel. Längs durch das Gebiet führt der Elbe-Twiste-Weg (in diesem Bereich zugleich H 2), an dem viele eindrucksvolle Ameisenhügel stehen. Kurz vor der Wegekreuzung an der Kamphütte finden sich mehrer große Nester mitten in einem Douglasien- und Fichtenbestand.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

Bitte geben Sie Ihre Startadresse ein

Geben Sie bitte Ihren gewünschten Abfahrtsort ein. Sie können auch die Straße und Hausnummer mit eingeben, für eine genaue Berechnung der Strecke.