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Bahntrassenradweg

Start: Korbach (Parkplatz Wildunger Landstraße) [ 51° 15.885'N – 8° 53.032'E]
Ziel: Affoldern (Ederbrücke, Anschluss R5, R6) [ 51° 9.902'N – 9° 5.241'E]
Länge: 28 km (davon ca. 26 km/ 92,9 % auf der ehemaligen Bahntrasse)
Charakteristik / Eignung: Vollständig asphaltierter Radweg mit geringer Steigung/Gefälle (bis auf den knapp 2 km langen Anschluss auf der Nebenstraße Bhf. Buhlen - Affoldern). Auf der Trasse verkehrsfrei, Barrieren und Pfostensperren an den Straßenkreuzungen. Für Rollstuhlfahrer, Inlineskater und Familien mit Kindern geeignet.
Überdachte Rastplätze und Informationstafeln
Höhenprofil: Flaches, welliges Höhenprofil mit steilerer Anschlussstrecke Buhlen-Affoldern, Startpunkt 370 m ü NN, Zielpunkt Bhf. Buhlen 240 m üNN, Ederbrücke Affoldern 180 m üNN
Wegweisung: Eigenes Logo, normgerechte Beschilderung, Infotafeln
Anschlussradwege: Hess. Radfernweg R5 und R6, Ederradweg
Anreise-Bhf.: Korbach(0,8 km) oder Bad Wildungen-Wega (Anfahrt auf dem Ederradweg 9,5 km)
Parkplätze: Korbach
Einkehr am Radweg: Bahnhof Netze (Gaststätte, Biergarten, Spielplatz), Hof Heide (Café)
Bahnrelikte: Lok und Signalanlagen Parkplatz Korbach, Signal u.a. Bahnhof Netze
Bauwerke: 2 Viadukte, mehrere Brücken. 2 Tunnel

Schwierigkeit Fitness Schönheit Beliebtheit

Radtour   Aufstieg   Abstieg   Länge   Dauer
leicht 370 m 240 m 28 km 3 h
360° Panorama
Startpunkt der Tour

Korbach

Zielpunkt der Tour

Edertal Buhlen


In der Mittelgebirgslandschaft um den Edersee ist auf der Bahnstrecke der ehemaligen Ederseebahn von Korbach nach Bad Wildungen (ehemals Bad Wildungen - Korbach - Brilon Wald) ein neuer Radweg entstanden. Inzwischen (Anfang 2013) ist die Strecke Korbach - Buhlen komplett fertiggestellt.

Von Korbach aus bis zum ehemaligen Bahnhof Buhlen sind zusammenhängend 26 km auf der ehemaligen Bahnstrecke befahrbar. Hiermit erschließt sich eine Radwanderstrecke in einem landschaftlich attraktiven, aber für Radler normalerweise nicht ganz einfachen Terrain, die aus dem Edertal (Ederradweg) in das Waldecker Bergland führt. Auf der alten Bahnstrecke ist die Fahrt für alle Radler einfach, und da die Strecke asphaltiert ist, haben auch Inlineskater und Rollstuhlfahrer ihre Freude daran. Für den unteren Abschnitt bis Wega war einmal eine Draisinenstrecke im Gespräch, nachdem immer wieder eine Reaktivierung für den Nahverkehr verworfen wurde.

Im Verlauf der alten Bahnstrecke befinden sich auf den knapp 40 km 3 Viadukte, 2 Tunnel und etliche Brücken und Durchlässe, darunter die Stahlkonstuktion der Brücke über die Eder bei Bergheim. Vom Abzweig Bad Wildungen - Wega bis nach Korbach sind etwa 170 Höhenmeter zu überwinden.

Die neue Radlstrecke ist insgesamt gut gelungen. Es gibt keine Pfostensperren, die andernorts schon zu schweren Unfällen geführt haben, aber die "Drängelgitter" an den Straßenquerungen sollten Anlass zu Überarbeitung geben: Schon sind erste Umfahrungen sichtbar, hier könnte noch nachgebessert werden (Am Radweg "Rotkäppchenland" hat man ganz auf Sperren verzichtet). Zum Glück stehen die Barrieren relativ weit auseinander, so dass auch Tandems, Fahrradanhänger und Rollstühle recht gut passieren können. An weniger bedeutsamen Kreuzungen (Wirtschaftswege) könnte man auch dem Radweg Vorfahrt einräumen. An einigen Abschnitten, wo die Trasse zu den Seiten steil abfällt, vermisst man Geländer.
Was noch fehlt ist ein besserer Bezug zur alten Bahnlinie, aber vielleicht kommen ja noch ein paar Infotafeln. Leider hat man die alten Kilometersteine vernachlässigt, einige liegen umgestürzt am Rande der Strecke. Mit etwas Farbe wärer eine stilgerechte Kilometrierung möglich.
Das fantastische Selbacher Viadukt (193 m lang, 28 m hoch), das aufwändig restauriert wurde, ist vom Radweg aus leider nicht zu sehen. Zwar ist die Fahrt über das mächtige Bauwerk mit tollem Ausblick ins Tal eine Attraktion, wer die Dimensionen des Viadukts aber so richtig wahrnehmen will, muss die Fahrt über einen holprigen Feldweg hinab ins Tal des Reiherbachs in Kauf nehmen (und wieder hinauf auf den Radweg!).

Inzwischen sind auch einige Rastplätze mit Regenschutz am Radweg entstanden und es gibt Cafes und Gaststätten an der Strecke (z.B. Gut Heide, Bahnhof Netze u.a.).

Karte

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