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Fahrentriesch-Route

Hinauf zum Fahrentriesch weist die Arnikablüte den Weg. Auf Schritt und Tritt begleiten den Wanderer Heidereste, Hutebäume und Hohlwege als Zeugen einer historischen, bäuerlichen Landnutzung. Die alte Kulturlandschaft am Fahrentriesch mit seltenen Borstgrasrasen soll langfristig erhalten werden.

Schwierigkeit Fitness Schönheit Beliebtheit

Wanderung   Aufstieg   Abstieg   Länge   Dauer
leicht 467 m 300 m 8.1 km 2.5 h
360° Panorama
Startpunkt der Tour

Nationalpark-Eingang „Elsebach“ bei Schmittlotheim

Zielpunkt der Tour

Nationalpark-Eingang „Elsebach“ bei Schmittlotheim


Einst als Waldrodungsinsel Anfang des 14.Jahrhunders entstanden, wurde das Gebiet nur kurze Zeit besiedelt. Zu geringe Erträge führten zur baldigen Aufgabe der Siedlung „Eschebruch“. Da die Häuser abgetragen wurden, konnte die Natur die Wunden schnell mit einer Pflanzendecke verschließen. Die verlassenen Felder verwilderten und wurden von nun an von den Talbauern als Huteweiden (Viehweide) für Schafe und Rinder genutzt. Aus dieser Nutzung heraus entwickelten sich im laufe der Jahrhunderte ausgedehnte Wiesen und Heideflächen. Der Fahrentriesch ist der größte der zahlreichen im Kellerwald vorkommenden Triescher (Huteweiden). Durch die Nutzung haben sich nährstoffarme, saure Magerrasen und Heidegesellschaften herausgebildet.

Wald-Läusekraut und Borstgras lieben die gleichen Bodenverhält- nisse. Beide sind auf mageren, bodensauren feuchten Böden anzutreffen. Dauerhafte Beweidung fördert Borstgrasbestände, da sie vom Weidevieh weniger gern gefressen werden und dadurch gegenüber konkurrenzstärkeren Arten einen Vorteil haben. Früher noch häufig auf derartigen Flächen vorkommend, sind beide Arten heute selten geworden. Besonders das lichthungrige Wald-Läuse- kraut ist darauf angewiesen das Lebensräume wie der Fahrentriesch durch traditionelle Bewirtschaftung erhalten bleiben.
Auch der Wiesenpieper und die Feldlerche benötigen derartige Lebensräume. Besonders der Wiesenpieper legt sein Nest als Bodenbrüter gerne im Schutze eines dichten Altgrasbüschels z.B. des Borstgrases an. Feldlerchennester werden dagegen schon mal ungeschützt in der niedrigen Vegetation in einer von der Lerche ausgescharrten Grube angelegt. Durch die Gefiederzeichnung des brüdenten Vogel verschmilzt das Nest mit seiner Umgebung.

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